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Christine Kaufmann: "Ich hatte Haarausfall"

Die Schauspielerin bricht ein Tabu und redet offen über Alopezie. Das ist ein kreisrunder Haarausfall, den sie nach ihrer letzten Scheidung bekommen hat. Warum sie sich wie ein „nasser Hund“ fühlte

Das Aussehen. Die Schönheit. Fluch und Segen zugleich.
Im Leben von Weltstar Christine Kaufmann (68) spielte die Optik schon besonders früh eine Hauptrolle. Nämlich als sie mit acht Jahren zum „Rosen-Resli“ wurde. Das ist jetzt ziemlich lange her, dazwischen ist viel passiert. Heute möchte die Schauspielerin und Ex-Ehefrau von Hollywood-Star Tony Curtis (†) nicht mehr jung sein – und auch nicht so ausschauen (müssen).

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Der Scheidungskrieg hat mich krankgemacht

Schönheit war ihr immer sehr wichtig. Ganze Bücher hat Christine Kaufmann (68) mit diesem Thema gefüllt, ihre Leser stets mit wertvollen Tipps versorgt. Eine ihrer Botschaften: Wer mit sich selbst im Reinen ist, strahlt das auch nach außen aus. Was aber passiert, wenn das innere Gleichgewicht zerstört wird, musste sie vor zwei Jahren schmerzlich am eigenen Leib erfahren.

Schock. Nach der Trennung von Ex-Mann Klaus Zey (62) folgte ein bitterer Rosenkrieg, der darin gipfelte, dass die beiden nur noch über ihre Anwälte kommunizierten. „Die Scheidung hat mich sehr mitgenommen“, gestand Christine jetzt in der Münchener „AZ“. Nicht nur psychisch. „Ich hatte Haarausfall“, verrät sie traurig. „Andere gehen nach einer Trennung zum Friseur, mir fielen die Haare aus. Ich bekam Alopezie, das ist kreisrunder Haarausfall.“

„Ich fühlte mich wie ein nasser Hund“

Besonders betroffen: die rechte Kopfhälfte. Von einem auf den anderen Tag verlor die Schauspielerin Haare, die nicht mehr nachwuchsen. „Und wenn, dann nur sehr dünn.“ Ein Gefühl der Ohnmacht erfasste sie.

Machtlos. „Ich sah in den Spiegel und fühlte mich wie ein nasser Humd, der gerade aus der Isar kommt. Schrecklich.“ Christine ging es dabei aber nicht nur um ihre Eitelkeit. „Natürlich bekommen wir alle unsere Geheimratsecken“, räumt sie ein. Aber sich einfach diesem Schicksal fügen? Nein. „Ich wollte wissen, was da mit mir los ist, was man da-gegen tun kann.“

Glück. Zunächst versuchte es Christine mit einer Lotion, die sie morgens und abends auf die Kopfhaut auftrug. Das brachte aber keinen Erfolg. Den hatte sie erst mit einer Sauerstoff- und Infrarot-Therapie bei einer Expertin in München. Ihre Haare wurden endlich wieder dicker. Was für eine Erleichterung! „Haare sind für Frauen wichtig“, weiß Christine. „Es geht nicht darum, dass uns Männer schön und sexy finden, sondern dass wir uns wohlfühlen.“


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